Feedback Counter gebastelt

Nachdem ich in der letzten Zeit schon mehrere Firmen im INet gesehen habe, die sich mit der Erfassung von Kundenzufriedenheit beschäftigen und dafür eine kleine Hardware mit LoRaWAN Unterstützung in ihr Portfolio aufgenommen haben, dachte ich mir, dass das doch auch eine schöne Anwendung für uns wäre. Wir könnten damit z. B. bei unseren Schulungen und Vorträgen die Resonanz bei den Teilnehmern abfragen.

Ok, gesagt, getan. Ich habe mir kurz überlegt, wie so ein Feedback Counter aussehen könnte und bin dann recht schnell in die Planung der Hardware übergegangen. Als Microprozessor habe ich einen Arduino Uno mit einem LoRaWAN Shield ausgesucht. Den hatte ich noch in meiner Bastelkiste aus einem vorherigen Projekt liegen. Als weitere Hardware für das Projekt habe ich mir bei meinem Lieblingschinesen drei große, bunte Buttons bestellt in den Farben Grün, Gelb und Rot.

Als die Buttons nach kurzer Zeit bei mir eingetroffen waren, wurde dann gleich mit der Verbindung der Hardware begonnen.

Die ersten Schwierigkeiten bei diesem Projekt wurden sichtbar, als es darum ging, pro Button jeweils einen Pin für den Taster und einen Pin für die LED des Tasters zu finden. Die LMIC für das LoRaWAN benötigt schließlich auch noch ein paar Anschlüsse.

Aber auch das Problem liess sich lösen. Ich habe jeweils 3 analoge und 3 digitale Pins ausgewählt. Dann noch jeweils 2 Pin pro Button an Masse gelegt und schon war die Verkabelung fertig.

Das nächste kleine Problem tat sich dann auf bei der Übermittlung der kleinen Pakete ans TTN. Schließlich soll ja nur gesendet werden, wenn auch ein Button gedrückt wurde. Aber auch diese Klippe wurde locker umschifft. (With a Little Help from My Friend). Danke, Frank.

Nachdem der Sketch auch zufriedenstellend arbeitete, konnte ich endlich beim Baumarkt das nötige Holz für das Gehäuse besorgen. Schön, das es dort einen Zuschnittservice gibt. Dann noch kurz die nötigen Löcher für die Buttons ausgemessen und mit der Ständerbohrmaschine ausgesägt. Und schon war das Gehäuse für den Arduino und die Buttons fertig und konnte zusammengeschraubt werden. Nun noch die Smilies mit dem dicken Filzer auf die Buttons gemalt und ein paar Aufkleber auf’s Gehäuse geklebt und schon war er fertig, der Feedback Counter.

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Cool, wie groß ist die Kiste eigentlich?
Und wo sollen die Daten visualisiert werden?
Eigentlich fehlt nun noch eine Möglichkeit eine Fragestellung zu hinterlegen die einen eindeutigen Code mit in den Datensatz hängt um die Ergebnisse auch Fragen zuzuordnen.

Vorschlag ein Aufleger für die Fragestellungen der dann vielleicht mittels Neodyn einige Reed Kontakte anspricht welche die Codierung liefern :thinking:

Ich habe mir gedacht, dass ein paar Personen von mir beim TTN als Collaborator eingetragen werden. Dann können diese per HTTP die Daten dort abholen. Das habe ich aber noch nicht endgültig durchdacht.

Deinen Vorschlag mit der Möglichkeit einer Fragestellung habe ich noch nicht richtig verstanden. Wie soll die Frage denn beim Feedbacker erscheinen ?

Zusätzliche Daten mit dem Script übertragen ist ja kein Problem. Und die Unterscheidung der Daten auch nicht.

Größe ist 40 x 16 x11 cm. Geht natürlich auch kleiner. Aber bei der Höhe werden es wohl immer mindestens 6 cm wegen der Microschalter. Diese Button sind 10 cm groß. Kleiner geht bis ca. Klingelknopfgröße.Aber der Button muß ja auch noch drückbar sein.

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@Loobster

Den hätten wir gestern gut haben können nach der Ferienspaßaktion als Rückmeldung der Teilnehmer zur Veranstaltung.

Es müsste doch möglich sein Tastendrücke 2gleisig zu übertragen, also WiFi und LoRa.

Gruß

Ich bringe den Feedback Counter mal zum nächsten Treffen mit.

Den Counter habe ich für mich als Programmierübung für LoRaWAN gebaut. Aber grundsätzlich kann man sicher auch WLAN da mit unterbringen. Müßte man halt beim Start schauen, ob WLAN verfügbar ist. Wenn nicht, dann eben LoRaWAN.

Grundsätzlich dürfte, wenn der verwendete MCU es unterstützt, auch WLAN möglich sein.
Der Code ist aber zur Zeit auf den UNO abgestimmt. Eine WLAN Unterstützung muss dann mit einem anderen Mikrocontroller neu geschrieben werden. Man könnte dazu bestimmt die ESP8266 nutzen.
Wäre dann aber im Endeffekt eine neue Lösung.

Warum soll es eigentlich WLAN können?