Idee fürs Lastmonitoring


#1

Mojn,

ich überlege gerade eine Überwachung zu bauen, mit der ich für drei Phasen den fließenden Strom monitore. Da im Anwendungsfall Ströme zwischen 100-600A fließen sind Stromwandler obligatorisch. Diese liefern mir entsprechend des Wandlerverhältnisses bei max. Stromfluß +5A, bei Einspeisung eben -5A.

Diesen Strom kriege ich mit einem ACS712 so umgesetzt, das ich das Signal am Analogeingang eines Arduino auswerten kann.

So weit die Idee, fakt ist das ich drei paralelle Phasen habe, also drei Sensoren anbinden will.
Jemand so was schon mal gemacht oder den einen oder anderen Hinweis zu Do’s & Dont’s?

Auf Grund der Ströme sollte der Sensor definitiv per Funk kommunizieren, raucht mal so ein Auswertungssatz (Sensor mit Arduino) weg ist das nicht so schlimm als 400V auf dem Ethernet.

Danke,

Archer


#2

Moin.

Hmmmmm… Wie willst du mit einem max. 30A Messwandler 600A messen?

Gruß


#3

naja, ich will ja die Sensoren nicht direkt in den Stromkreis hängen. Die kommen in den Sekundärkreis von denen hier:

Die setzen mir die 600A auf 5A um, der Sensor dann jeweils xx mA in yy mV.


#4

Interessanter Ansatz aber in den Stromstärken bin ich nicht wirklich Sattelfest.
Nur ein ähnlichen Ansatz würde man ja auch bei einer Weidezaunüberwachung gebrauchen, da sind die Ströme nicht so hoch, dafür sind dort Spannungen von 2, 4, 5, 6 oder 8 KV zu überwachen.
Auch da muss ich dann aus einer sicheren Entfernung berührungslos messen.


#5

Die Stromstärken sind nicht mein Problem. So lang wir in der Niederspannung sind und wir nicht noch Spannungswandler brauchen (von 10.000V auf 100V oder so) ist alles gut. Ich bin mir unsicher bei dem Thema Sensor - Microcontroller - Visu

Archer


#6

Dein Weidezaunthema, wo willst Du loggen? Am Weidezaungerät gäbe es ja noch die Möglichkeit zu monitoren bevor die Spannung in den kV-Bereich konvertiert wird. Damit weißt Du aber noch nicht, ob der Stromkreis Weidezaun geschlossen ist. Wenn Du direkt auf die Weide in den Zaun willst, wird es spannender.

Gibt es überhaupt immer 1:1 - 1 Weidezaungerät - 1 Feld oder gibt es Geräte die mehrere Schleifen für mehrere Felder speisen? Dann wäre die Option am Zaun noch sinnvoller…

Archer


#7

Archer
warum musst du die systeme trennen duch deinen Stromwandler hast du doch schon eine Galvanische Trennung und dein Sensor müsste ja auch den Strom messen und solange die Sekundärseitige verbindung vorhanden ist steigt die Ausgangsspannung der Wandler ja auch nicht an. Oder möchtest du langfristig sowiso die Leistung messen, also auch noch die Spannung messen?


#8

Die Stromwandler sind gesetzt. Ich bin nun nur auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Strom der durch Sammelschienen fließt zu messen. Es ist Einspeisung / Bezug möglich.

Ziel ist, die Stromstärke turnusmäßig auszuwerten um eine Überlastung nachgelagerter Infrastrukturen zu erkennen.

Fakt ist, die verwendeten Hall-Sensoren verlieren auch Ihre Präzission bei zu viel Oberschwingungen im Netz und sidn auch recht EMV-empfindlich - eiegentlich nicht wirklich ein Vorteil. Aber ich habe noch nichts besseres gefunden.

Archer


#9

Deine Variante währe natürlich auch eine, das die Überwachung der Geräteströme prüft und wenn diese eine ober oder untere abweichung haben dann reagiert. Dann würde ein Geräteausfall (niedrigerer Strom) und eine erhöhte Erdverbindung erkennen (höherer Strom) Aber damit das funktioniert muss man wohl jedes mal beim Ändern der Zaunlängen neu kallibrieren.

Als die bessere Variante würde ich es allerdings so sehen wie es viele Landwirt heutzutage nur mit dem Handgerät machen. Entfernteste Stelle suchen und Sannung messen. Keine Spannung = Unterbrechung, niedrige Spannung zu viel Erdkontakt, Für die Messung bietet sich natürlich ein “Stich” an mit einem Anfang und einem Ende ohne querverbindungen auch wenn es dann natürlich mehr ausfällt bei einer Unterbrechung


#10

Die Leistungsrichtung ist bei dir unerheblich, weil du von Bezug und Lieferung schreibst?

Eine bessere möglichkeit fällt mir auch nicht so recht ein, Könnte man die Störungen durch Oberschwingungen eventuell durch gemittelte Messwerte ausgleichen, wenn man zum Beispiel nur den höchstwert in 5 Minuten auswertet?


#11

Die Sensoren sollen draußen an den Zäunen verteilt sein um dort zu erkennen ob die Koppeln noch sicher sind oder die Rinder bei Zeiten spazieren gehen.
Da hängen so zwischen 15 und 50 km Zaun an einem Gerät, das kann ein recht verzweigtes Gebilde sein. Die Schalter kommen dann in einem zweiten Projekt mit in die Fernsteuerung. Erst einmal die Spannung überwachen.


#12

Wenn ich das so lese ist die Überwachung des Gerätes sinnvoll aber definitiv nicht ausreichend.

Um den Zaun zu überwachen ohne kleine Einheiten übel riechenden Elektroschrotts zu produzieren müsste man eventuell einen Sensor in den Isolator der Weidezaunpfähle integrieren. Also genau da:

Es bleibt ja nur die Spannung zu überwachen, Strom fließt ja nur wenn so ein Rindvieh oder ein Stadtmensch gegen den Zaun kommt. Und da dies nicht die Regel sein sollte …

A.


#13

https://zaunmonitor.de/