RIOT OS: ein Betriebssystem für IoT Geräte

Moin Moin!

Ich möchte gerne ein speziell für IoT entwickeltes Betriebssystem vorstellen. RIOT OS läuft sowohl auf 8-bit als auch auf 16- und 32-bit MCUs. Es werden auch viele Entwicklungsboard unterstützt. Darunter diverse Arduinos, ESP-basierte Geräte u.s.w.

RIOT unterstützt LoRaWAN. Man kann damit also einen TTN Mapper ohne Weiteres implementieren. Außerdem werden viele Sensoren nativ unterstützt.

Die Softwareentwicklung wird hauptsächlich durch die Hochschulen getrieben. HAW Hamburg und FU Berlin sind dabei besonders aktiv.

Man braucht keine spezielle IDE, um die Programme zu entwickeln. Cross-compiler und Make sollen reichen.

Ich hoffe, ich konnte damit erstmals Interesse für dieses Projekt wecken.

Yegor

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@yegorich

Moinsen und willkommen.

Och RIOT ist schon ein Begriff, mir jedenfalls.
Ich finde das OS schon sehr interessant.

Vielleicht kannst du uns den Code hier näher bringen. Im Allgemeinen kennen die User hier Arduino.- und ATOM als IDE.

Als Mapper/Tracker-Node nutzen wir (Nucleon e.V.) die Kombination ARDUINO pro mini (328 3V3 8Mhz), NEO6GPS-Modul und HOPE RF 95W LoRa-MoDeM in Verbindung mit der Basisplatine von @Wijnand.

Gruß

Moin @Nordrunner !

RIOT Repository bietet ein LoRaWAN Beispiel an. Ich bin mir nicht sicher, ob Atmega 328 dafür ausreicht. Aber das kann man dann ausprobieren.

Ein Beispiel für NMEA Parser kann man unter tests/pkg_minmea finden.

Ich selbst habe TTGO -T-Beam und damit klappte das Beispiel ohne Probleme. Dieses Board wurde bereits in diesem Forum presentiert (Ein neuer Mapping-Node mit GPS on Board (TTGO TBeam)). Ich habe bereits ein PR gemacht, aber die Maintainer würde gerne sehen, dass auch andere Entwickler das Board zum Laugen gebracht haben. Somit falls jemand mein PR testen könnte und dann die Ergebnisse berichten, wäre das sehr hilfreich. @Loobster, @Archer

Gruß

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Ich habe gestern versucht, das Beispiel für Arduino UNO zu bauen. Leider hat Atmega328 zu wenig Speicher für den Stack :frowning:

Mit STM32 oder ESP32 hat man mehr Freiheit und Rechenpower.

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Moin.

Hmmmm… Bedeutet aber auch einen hohen Stromverbrauch!

Ich finde das OS schon interessant, aber wenn es speziell für IoT-Nodes vorgesehen ist, erwarte ich das es klein und effizient ist.

Hast du einen zugänglichen Datenspeicher, wo du deinen Code zum mitarbeiten teilst?

Gruß

@Nordrunner du hast völlig recht. RIOT OS ist auch mit diesem Ziel entwickelt worden.

Bisher habe ich mehr mit deren CI Prozess auseinandergesetzt: PHILIP und andere Komponenten. Daher kenne ich auch mehre Entwickler, die daran arbeiten.

Mich hat aber immer gewundert, wieso so wenige Bastler etwas mit RIOT machen. Das war auch der Grund, wieso ich diesen Beitrag gemacht habe. Um herauszufinden, was dem Projekt fehlt, um breitere Akzeptanz zu bekommen.

Ich habe angefangen TTN-Mapper auf RIOT zu portieren. Bisher habe ich aber nichts auf mein GitHub Repo hochgeladen. Sobald ich es gemacht habe, werde ich hier einen Link posten.

FYI: https://www.ibr.cs.tu-bs.de/theses/hartung/2017-antons-idealvolting_riot_power_management.xml

Gruß

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Jo Cools OS, hätte ich mal Zeit würde ich gerne mal den STM32 damit bespielen, da habe ich noch einige hier im Koffer.

Ich glaube das einfache Beispiele gefehlt haben als RIOT OS auf der Bildfläche erschien.
Ob es besser geworden ist kann ich noch nicht sagen.

Einerseits bietet RIOT OS Beispiele, anderseits gibt es Tests. Die Tests sind kleine Programme mit einer Shell, so dass man sowohl die API zu Gesicht bekommt als auch mittels Shell die Funktion ausprobieren kann.

Es gibt auch Tutorials.

@DasNordlicht reicht es für einen Anfänger?

Ja klar, es war nur am Anfang sehr dünn. Ist echt deutlich besser geworden.
Ich habe schon lange nicht mehr RIOT vorbei geschaut.