Senioren nutzen Mikrocontroller


#1

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Hier eine Übersicht der Aktivitäten von SLO zum Einsatz von Mikrocontrollern und Sensoren, um Hilfen für alleinlebende SeniorInnen zu organisieren.

Idee:
Die Idee stammt aus Gesprächen während des EU-Projektes Mobile 50 + https://mobile50plusminus.wordpress.com, an dem auch die befreundete finnische Volkshochschule Sastamala Opisto teilgenommen hat. In Finnland leben viele Ältere oft weit von der nächsten großen Ortschaft und auch von ihren Angehörigen entfernt. Einfache und unkompliziert einsetzbare Technik wäre hier hilfreich und sollte in einem weiteten Projekt erprobt werden, das leider nicht genehmigt wurde. Zu der Zeit haben wir erstmalig etwas vom Mikrocontroller Arduino UNO und der App Arduino IDE gehört.

Workshop:
Diese Idee war Anlass zu einem SLO-Workshop, bei dem Teilnehmer aus ganz Deutschland mit einem Bausatz mit einem kostengünstigen Arduino UNO-Nachbau und diversen Sensoren experimentieren konnten. Als Nachteil des Arduino UNO ist uns der fehlende Internetzugang, für den ein zusätzliches WiFi-Schield erforderlich ist, aufgefallen. Unsere Recherchen haben uns dann zum Mikrocontroller Node MCU geführt, der nicht nur einen WLAN-Zugang ermöglicht, sondern auch sehr viel kleinere Ausmaße hat.

Stammtische:
Wir haben dann mit dem NodeMCU zwei Sensor-Lösungen entwickelt, die die Teilnehmer durch Online-Stammtische begleitet für sich selbst gebaut haben. Für einige weniger bastelfreudige Teilnehmer haben wir die Geräte auch für deren WLAN vorbereitet.

eBook:
Als Folge dieser Aktivitäten haben wir das eBook „Senioren nutzen Mikrocontroller“ https://sloiot.pressbooks.com erstellt. Dort beschreiben wir, wie man (1) einen Temperatur-Sensor und (2) einen Bewegungs-Sensor über die Plattformen (1) ThingSpeak und (2) Blynk für ein kleines privates soziales Netzwerk nutzt.

Die Informationen in dem eBook sollten so kurz wie möglich sein, aber auch so ausführlich, dass weniger geübte Bastler ein eigenes Gerät bauen können.

Prototyping:
In einem Prototyping hat Uta Krope eine Druckvorlage für den 3D-Druck eines Gehäuses erarbeitet, aber auch das Logo für den SeniorSensor entwickelt.

Antrag Stadt Kiel:
Unsere Erfahrungen führten zu mehreren Anläufen auf finanzielle Unterstützung, mit dem Ziel der Erprobung der SeniorSensoren innerhalb der Stadt Kiel. Das Ergebnis ist das z.Z. in der Umsetzung befindliche Projekt „SeniorSensor mit der AWO“ https://senioren-lernen-online.de/seniorsensor-mit-awo/

Workshop SeniorSensor:
Für Interessierte bieten wir parallel zu dem Projekt den Workshop „Soziale Netzwerke mit Mikroprozessoren“ https://senioren-lernen-online.de/angebote/soziale-netzwerke-mit-mikrocontrollern/ an, den wir auch gern an die persönlichen Interessen der Teilnehmer anpassen.

Kontakte:
Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Vorschläge selbst erprobt und eure Erfahrungen mitteilt und uns so bei der Verbesserung der Geräte behilflich seid.


#2

@hosi1709

Moin Moin Horst.

Ich würde mich freuen, wenn du die Hard.- und Software für eure Sensorkombination vielleicht als einzelnes hier in einem gesonderten Thread vorstellen könntest. Dann braucht man sich als Interessent nicht durch alles geschriebene durchwuseln.
Und außerdem haben wir so die Chance daran mitzuwirken.

Gruß