Technik HickUps und "Lessons learned" (hier: USB Kabel)


#1

Neulich hatte ich ein wenig Ärger mit der Verbindung meiner Wemos D1 zu meinen Rechnern (Win, Linux und Mac). Ich versuchte es mit jeweils zwei unterschiedlichen Wemos D1 ( mini und mini pro) und sage und schreibe 4 unterschiedlichen USB Kabeln. Eigentlich wollte ich schon aufgeben und die Wemos in der großen runden Grabbelkiste verschwinden lassen - dann wurde ich jedoch nochmal motiviert ein fünftes USB Kabel zu nutzen. Ich hatte zum Glück noch eines in einer Kiste liegen und versuchte es …

…langer Rede kurzer Sinn - es funktionierte!

Nachdem die erste überschwängliche Freude verflogen war, keimte natürlich die Frage auf, wie es zum Versagen von vier bis dahin eigentlich tadellos funktionierenden USB Kabeln kommen konnte.

Ich untersuchte also die vier vermeintlich kaputten USB Kabel und wurde sogleich fündig. Die Stecker (Typ Micro - B) wiesen alle an der selben Stelle einen Defekt auf. Es sah so aus als ein Pin nach hinten verbogen bzw. zur Seite geschoben. Das es sich dabei um eine Datenleitung handelte, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Für diese identische und damit systematische Beschädigung war dann auch der Verursacher schnell ermittelt, es war genau der Wemos D1, den ich auf dem Arbeitstisch liegen hatte und der bereits mit ein wenig Peripherie verbunden war. In der Buchse hatte sich ein Metallspan verkeilt, der jedes (!) Kabel in der oben beschriebenen Weise verkorkst hat.

Ich habe alle Kabel immer erst mit diesem “fehlerhaften” Wemos ausprobiert und erst dann mit den anderen Wemos. So hat sich der Fehler übertragen und den Eindruck erweckt, dass alle Wemos defekt seien.

“Was lernt uns das?”

  • Nicht verzweifeln :wink:
  • Nachdenken, dann handeln.
  • Ein sauberer Arbeitsplatz verhindert die tückischen Nebeneffekte von Metallspänen :smiley:
  • Mitstreiter befragen und nochmal versuchen…

Übrigens…
… alle vier Wemos wirken tadellos, die Kabel mussten jedoch in die Pütz!