Wie wäre es mit einem gemeinsamen Projekt?

Moinsen.

@Wijnand hatte letztens eine Idee angeregt, ob man nicht sowas wie die OpenSenseBox entwickeln sollte.
Ich habe auf der Idee mal so ein wenig gedanklich rumgekaut und ich finde das garnicht schlecht.

Punkte:

  • full open source
  • Modular, was MCU, Sensoren und deren Anbindung angeht
  • Elektrische.- und mechanische Bauteilauswahl unter Industriegesichtspunkten.
  • Nutzung und/oder Einbindung bereits vorhandener Infrastrukturen. Man muss das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden. Klasse wäre es natürlich, wenn sich die Soft.- und Hardwareentwickler zusammenfinden würden und gemeinsam etwas größeres, ganzes erschaffen.

Einfach mal Gedankenfetzen:
LoRaWAN, WiFi, Adapterboard MCU<->Connectorboard (Bus), 328p, STM32, SAMD, ESP8266, ESP32, RasPi, Teensy, Sensoren, I²C, i²S, Interrupt, Analog in, A/D, D/A, Bustreiber, galv./opt. Trennung (Bus), 1Wire, Solar (autonom), seriell, GPS (Position/Zeit), Freifunk, Ethernet, PoE, Blitzschutz,…

Meinungen?

Gruß

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Tolle Idee !!!

Vorschläge:

  1. Modulares Design. CPU-board, Powersupply-boards und Periphery-boards mit ein standardisierter Formfaktor
  2. CPU-board mit ESP32-WROOM-32U oder ESP32-WROOM-32D, RFM95W, reset button, flash connector und periphery/power bus.
  3. Unterschiedliche powersupply-boards für 3.3V: normale Batterien, Li-ion mit charger, harvester (für Solar etc.)…
  4. Unterschiedliche periphery-boards: Environment, Healt, Greentech…
  5. Komponenten, die leicht zu löten sind.

Wichtig ist ein Bestandsaufnahme von Sensoren mit ihrem Drivers, standardisierung von Protokollen, standardisierung von Libraries…

Und…!!! Wer teilnimmt und wer when/was tut.

Gruß

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Yo, genau meine Denke. :star_struck:

Wir müssen/sollten die einzelnen Funktionsgruppen denken, ordnen und dann entwickeln.

So einen Ansatz gibt es bereits. Siehe: https://wiki.iot-usergroup.de/index.php/Grundlagen

Jupp, auch hier sollten wir trennen nach kabelgebundenen Sensoren und die, die über z.B. LoRa, Funk allgemein (BT, WiFi) angebunden sind.

Hmmmm… Da werden wir dann wohl nicht um ein eigenes Git dafür drumherum kommen. Soweit ich weis, hat die Gemeinschaft IoT-usergroup_de noch kein Git.

Gruß

Ich denke, Lego ist hier nicht die schlechteste Referenz. Einheitliche Formate (mit verschiedenen Formfaktoren, kleinere PCB‘s passen in die Gehäuse der größeren, nutzen aber gemeinsame Fixpunkte zur Befestigung), einheitliche Connectoren und einheitliche Formate was den Output angeht wären ein Anfang. Der BaseNode mit Arduino MiniPro, ESP32 und ESP12 zeigen schon in die richtige Richtung. Zu überlegen ist, ob und wenn ja welche Bauteile einen eigenen Footprint auf der PCB bekommen sollten. Das der Octopus einen BME680 im Standard mitbringt macht ihn teurer, aber gerade für Schulprojekte einfacher.
Die RGB-LED‘s sind auch nett, aber die Option zur Deaktivierung ist nicht wirklich schön. Es gab ja schon mehrere Ansätze, Sensorboards mit eigener Asuwertungsintelligenz in einen Bus zu hängen an dessen Ende ein Node hängt der die Daten einsammelt, weg schickt und sich um zentrale Aufgaben wie die Bereitstellung eines verlässlichen Zeitsignales auf dem Bus kümmert. Wenn es uns dann noch gelingt, dieses Konstrukt EMV-fest zu bekommen - das wär ein Traum!

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Moin.
Also mir geht es um ein möglichst modulares Grundsystem.
Erstmal um eine „Basestation“, die es ermöglicht alle Sensoren anzuschließen.
Für eine große Konnektivität, müssen wir uns umsehen, welche Standards es schon gibt.
Die Marktführer versuchen ja ihre Kunden an ihre Steckersysteme zu binden.
Beispielhaft wären QWIIC von Sparkfun, oder Grove bei Adafruit.
Ich möchte diese Produkte nicht ausschließen, sondern einbinden und Nutzbar machen für unser Grundsystem.
Zusätzlich kann/sollten eigene Verbindungssysteme integriert werden, welche viele Varianten zulassen.
Wichtig! Verpolungssicher und eine entsprechend gut beschriebene Belegung der Kontakte und Kabelfarben.
Hierzu müssen wir uns auch umsehen, welche Bussysteme Verwendung finden und welche Kontaktzahlen nötig sind und deren elektrische Parameter.

Schnitt :laughing:

Spannungsversorgung
Auch hier sollte die Prämisse auf möglichst universelle/modulare Anwendung gelegt sein.

  • indoor / outdoor
  • Lichtstrom betrieben (am/im Haus) z.B. über ein Steckernetzteil
  • abgesetzt von der Spannungsquelle. Hier würde mir die Technik aus der Netzwerktechnik einfallen, nämlich Power over Ethernet. Hier nur aus der Sicht der Energieübertragung. Keine Daten.
  • Autonom über z.B. Solar, oder Windenergie.

Dieser Fred ist ja erst mal nur da um abzuklopfen ob Interesse besteht und ob es gelingt Menschen dafür zu begeistern mitzumachen, ihre Fähigkeiten/Wissen einzubringen.

Ich selbst kann überhaupt nicht coden. Ich habe es versucht, aber für mich festgestellt das das nix wird. Vorgefertigte Sketche anpassen und Parameter dort verändern/einfügen geht aber.
Ich denke, was ich kann, ist organisieren, Loide mit gleichen Interessen zusammenbringen, social media, usw… Mein Wissen über die Elektronik ist theoretischer Natur. Ich kenne die Größen, weis was so alles Möglich ist und bin fasziniert von der Technik. Die Hardware „zusammenzubraten“ geht auch.

Was also nötig wäre, sind Menschen die:

  • Hardware entwickeln können
  • Software schreiben, um die Hardware mit Leben zu füllen
  • Dokumentation, Howto`s, Schulungsunterlagen, usw. erstellen und pflegen.
  • Organisieren von Veranstaltungen um Wissen und Informationen in die Gesellschaft zu tragen.
    Wichtig ist die „Lasten“ auf viele Schultern zu verteilen.

Soweit erstmal. Ich darf jetzt mein Huhn satteln und zur Arbeit reiten. :confused:

CU, bis später :blush:

Hat jemand einen geilen, einprägsamen für dieses Projekt? Ein Logo?

Lasst mal ein paar Schlagworte für das Projekt hören.
Mir würden da einfallen:

  • Bürgerwissenschaften
  • Mitmachprojekt
  • usw.